Griaß di — stell dir vor, du sitzt nach einer langen Wanderung in einer Zillertaler Hütte. Auf dem Tisch: eine dampfende Pfanne Käsespätzle, der Käse noch blasig vom Ofen. Genau dieses Gefühl kannst du zuhause nachmachen — mit dem richtigen Bergkäse.

Was einen guten Bergkäse ausmacht
Nicht jeder geriebene Käse schmilzt gleich. Ein würziger Bergkäse aus Heumilch — mind. 3–4 Monate gereift — bringt dieses nussige, leicht säuerliche Aroma mit, das im Ofen erst so richtig aufblüht. Der Zillertaler BergSenn Bergkäse würzig reift nach traditionellem Verfahren und hat genau diese Tiefe: kräftig im Geschmack, mit einer festen Masse, die sich beim Reiben in grobe, aromatische Flocken teilt.
Für Spätzle, Aufläufe und Jausenbretter lohnt es sich, ihn grob zu reiben — so schmilzt er in langen Fäden, statt in einer kompakten Schicht zu verschwinden.
Käsespätzle: das Rezept
Zutaten für 4 Portionen
- 400 g Spätzlemehl
- 4 Eier
- 150 ml Wasser
- 200–300 g würziger Bergkäse, grob gerieben
- 2 Zwiebeln
- 3 EL Butter
- Salz, Pfeffer, Muskatnuss
- Schnittlauch zum Garnieren
Zubereitung
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Teig anrühren: Mehl, Eier, Wasser und eine Prise Salz zu einem zähflüssigen Teig verrühren. 10–15 Minuten ruhen lassen — der Teig wird dadurch geschmeidiger.
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Zwiebeln rösten: Zwiebeln in feine Ringe schneiden, in Butter bei mittlerer Hitze goldbraun braten. Wer mag, würfelt noch etwas geräucherten Speck dazu. Beiseitestellen.
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Spätzle kochen: Salzwasser aufkochen, den Teig portionsweise durch die Spätzlepresse ins Wasser drücken. Sobald sie oben schwimmen — rund 2 Minuten — mit der Schaumkelle herausheben und kurz abtropfen lassen.
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Schichten: Spätzle und geriebenen Bergkäse abwechselnd in eine gefettete Auflaufform schichten. Mit Pfeffer und Muskat würzen, obenauf eine großzügige Käseschicht.
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Überbacken: Bei 180 °C Ober-/Unterhitze 10–15 Minuten backen, bis der Käse blasig und goldbraun ist.
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Servieren: Mit den gerösteten Zwiebelringen bestreuen, Schnittlauch drüber — heiß auf den Tisch.
Dazu passt ein knackiger Blattsalat mit Essig-Öl-Dressing oder eingelegte Gurken. Ein kühles Bier rundet die Jausn-Freid ab.
Drei weitere Ideen für den Bergkäse

Käseknödel: Altbackenes Weißbrot in Würfel schneiden, mit Milch einweichen, grob geriebenen Bergkäse unterkneten, formen. In leicht siedendem Wasser 15–18 Minuten ziehen lassen — mit einer Pilzrahmsauce servieren. Der Käse gibt den Knödeln eine würzige Mitte, die von außen kaum zu erahnen ist.
Kartoffelgratin: Dünne Kartoffelscheiben mit Bergkäse und Sahne in einer Form schichten, bei 180 °C ca. 40 Minuten backen. Einfach, aber mit der richtigen Käsequalität überraschend komplex im Geschmack.
Brettljause zuhause: Bergkäse in Scheiben und Würfeln auf einem Holzbrett, dazu Bauernbrot, Essiggurken und frische Radieschen. Kein Schnickschnack — und trotzdem das Beste, was man einem Gast vorsetzen kann. Für eine fertig zusammengestellte Jausenplatte gibt es bei uns die Tiroler Brettljause für Freunde.
Den richtigen Käse finden
Bergkäse ist nicht gleich Bergkäse. Die Reifezeit entscheidet: Ein junger (2–3 Monate) schmeckt mild und cremig, ein älterer (4–6 Monate und länger) nussig-würzig mit leichter Schärfe im Abgang. Für Käsespätzle und Aufläufe empfehlen wir den würzigen Typ — er hält dem Ofenhitze stand und bringt das Aroma, das ein mildes Käse-Geschmacksbild einfach nicht liefert.
Den Zillertaler BergSenn Bergkäse bekommst du direkt bei uns — aus dem Zillertal, mit dem Geschmack, den man sich merkt.
Bleib am Kas.
